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Information zu den Untersuchungen

Informationen zur Ganzkörper MR-Angiographie

Die Ganzkörper MR-Angiographie ist die ideale Methode, um die Arterien (Schlagadern) dreidimensional darzustellen und so auf allen Ebenen des Körpers nach Gefäßverengungen und Gefäßverschlüssen zu suchen. Sie ermöglicht Aussagen über die wichtigsten Gefäße aller Körperregionen wie

  • die Kopf- und Halsgefäße,
  • die Gefäße in Thorax und Bauch,
  • sowie die Becken und Beingefäße.

Diese Methode rückt die früher übliche Digitale Subtraktionsangiographie (DSA) mit Röntgenstrahlen, die immer mit der Einführung eines Katheters einherging, immer mehr in den Hintergrund. In allen zu untersuchenden Regionen, außer der Schädel- Angiographie, wird ein Kontrastmittel verwendet, welches wie bei allen MRT- Untersuchungen über die Armvene injiziert wird. Durch die Applikation eines jodfreien Kontrastmittels (Gadolinium DTPA) sind nahezu keine allergischen Reaktionen zu erwarten.

Ablauf der Untersuchung

Der Untersuchungsablauf ähnelt dem der Computertomographie. Sie liegen auf einem beweglichen Untersuchungstisch, der langsam in den Gerätetunnel eingefahren wird. Entsprechend der zu untersuchenden Körperregion werden Sie mit dem Kopf oder den Füßen voran positioniert. Die Untersuchung dauert je nach zu untersuchender Region und Fragestellung zwanzig Minuten bis etwa eine Stunde. Während dieser Zeit sollten Sie möglichst ruhig und entspannt auf dem Rücken liegen.

Während der Untersuchung halten Sie eine Notfallklingel in der Hand, mit der Sie sich bei Bedarf bemerkbar machen können. Je nach Untersuchung wird Ihnen ein EKG auf der Brust angelegt, um die Aufnahmen an Ihren Herzschlag anzupassen. Zusätzlich werden Ihnen Oberflächenspulen aufgelegt und mit Gurten locker befestigt. Da das MRT-Gerät laute Klopfgeräusche erzeugt, erhalten Sie Schallschutz-Kopfhörer, über die Sie auf Wunsch Musik hören können. Auch kann es bei Untersuchungen notwendig sein, Atemkommandos zu befolgen.

Einige Fragestellungen machen die Gabe von Kontrastmittel notwendig, welches zu einem festgelegten Zeitpunkt der Untersuchung über eine Armvene injiziert wird. Hierzu wird Ihnen vorab eine sogenannte Verweilkanüle gelegt und diese im Untersuchungsraum an die Kontrastmittelpumpe angeschlossen. Das im MRT eingesetzte Kontrastmittel enthält kein Jod, sondern Gadolinium und ist im Allgemeinen sehr gut verträglich. Sehr selten reagieren Patienten allergisch (z.B. mit Juckreiz, Hautausschlag, Übelkeit). Die Ausscheidung des Kontrastmittels erfolgt über die Nieren. Bitte teilen Sie uns mit, wenn Sie unter einer eingeschränkten Nierenfunktion leiden.

Beachten Sie bitte die absoluten Kontraindikationen für Patienten mit:

  • Herzschrittmachern,
  • implantierten Neurostimulatoren,
  • Cochleaimplantaten oder sonstigen elektronischen Implantaten.

Im Zweifelsfall bitten wir Sie, sich vor der Untersuchung mit uns in Verbindung zu setzen.