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Information zu den Untersuchungen

Informationen zur Ganzkörper MRT

Mit der Methode der Ganzkörper Magnetresonanztomografie (MRT) steht der modernen Medizin ein Verfahren zur Verfügung, welches ermittelt, ob irgendwo im Körper verborgene Krankheitsherde lauern. Manche Veränderungen im Körper gehen mit unbestimmten Beschwerden wie z.B. Leistungsschwäche, nächtliches Schwitzen oder Schwindel einher. Diese Untersuchung bietet eine schnelle und diagnostisch sehr aussagekräftige "Check-up" Untersuchung des Körpers.

In der ca. 30 Minuten andauernden Untersuchung erfolgt eine genaue Analyse des Kopfes, des Bauches, der Lymphknotenstationen und des Beckens zum Ausschluss einer krankhaften Veränderung.

Ablauf der Untersuchung

Sie liegen auf einem beweglichen Untersuchungstisch, der langsam in den Gerätetunnel eingefahren wird. Entsprechend der zu untersuchenden Körperregion werden Sie mit dem Kopf oder den Füßen voran positioniert. Die Untersuchung dauert je nach zu untersuchender Region und Fragestellung zwanzig Minuten bis etwa eine Stunde. Während dieser Zeit sollten Sie möglichst ruhig und entspannt auf dem Rücken liegen.

Während der Untersuchung halten Sie eine Notfallklingel in der Hand, mit der Sie sich bei Bedarf bemerkbar machen können. Je nach Untersuchung wird Ihnen ein EKG auf der Brust angelegt, um die Aufnahmen an Ihren Herzschlag anzupassen. Zusätzlich wird Ihnen eine Oberflächenspule aufgelegt und mit Gurten locker befestigt. Da das MRT-Gerät laute Klopfgeräusche erzeugt, erhalten Sie Schallschutz-Kopfhörer, über die Sie auf Wunsch Musik hören können. Auch kann es bei Untersuchungen notwendig sein, Atemkommandos zu befolgen.

Einige Fragestellungen machen die Gabe von Kontrastmittel notwendig, welches zu einem festgelegten Zeitpunkt der Untersuchung über eine Armvene injiziert wird. Hierzu wird Ihnen vorab eine sogenannte Verweilkanüle gelegt und diese im Untersuchungsraum an die Kontrastmittelpumpe angeschlossen. Das im MRT eingesetzte Kontrastmittel enthält kein Jod, sondern Gadolinium und ist im Allgemeinen sehr gut verträglich. Sehr selten reagieren Patienten allergisch (z.B. mit Juckreiz, Hautausschlag, Übelkeit). Die Ausscheidung des Kontrastmittels erfolgt über die Nieren. Bitte teilen Sie uns mit, wenn Sie unter einer eingeschränkten Nierenfunktion leiden.

Beachten Sie bitte die absoluten Kontraindikationen für Patienten mit:

  • Herzschrittmacher,
  • implantierten Neurostimulatoren,
  • Cochleaimplantaten oder sonstigen elektronischen Implantaten.

Im Zweifelsfall bitten wir Sie, sich vor der Untersuchung mit uns in Verbindung zu setzen.