Vorsorgeinstitut GmbH
Radiologische Praxis
DÜSSELDORF
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Die Magnetresonanztomographie (MRT), auch bekannt als Kernspintomographie, lässt sich für die Untersuchung des Herzens und der Herzgegend vielseitig einsetzen.
1. Darstellung der Morphologie, also des Aufbaus des Herzens. Diagnose von Gewebsveränderungen und Tumoren. Diagnose von Fehlbildungen des Herzens und der großen Gefäße.
2. Darstellung der Bewegung des Herzmuskels und der Herzklappen. Diagnose von Störungen der Herzbewegungen und Störungen der Klappenfunktion.
3. Darstellung der Herzfunktion. Diagnose von Störungen der Herzleistung.
4. Beurteilung des Herzmuskels. Diagnostik von Entzündungen und Narbendiagnostik - Ist in einer Narbe nach einem Herzinfarkt noch Gewebe, welches durch einen Eingriff (Stent oder Bypass) gerettet werden kann?
5. Beurteilung der Durchblutung des Herzmuskels zum Nachweis oder Ausschluß einer Erkrankung der Herzkranzgefäße. Dies geschieht unter Verabreichung eines Medikamentes, welches die Herzbelastung kontrolliert erhöht (Streß-MRT).
Sie liegen auf einem beweglichen Untersuchungstisch, der langsam in den Gerätetunnel eingefahren wird. Entsprechend der zu untersuchenden Körperregion werden Sie mit dem Kopf oder den Füßen voran positioniert. Die Untersuchung dauert je nach zu untersuchender Region und Fragestellung zwanzig Minuten bis etwa eine Stunde. Während dieser Zeit sollten Sie möglichst ruhig und entspannt auf dem Rücken liegen.
Während der Untersuchung halten Sie eine Notfallklingel in der Hand, mit der Sie sich bei Bedarf bemerkbar machen können. Je nach Untersuchung wird Ihnen ein EKG auf der Brust angelegt, um die Aufnahmen an Ihren Herzschlag anzupassen. Zusätzlich wird Ihnen eine Oberflächenspule aufgelegt und mit Gurten locker befestigt. Da das MRT-Gerät laute Klopfgeräusche erzeugt, erhalten Sie Schallschutz-Kopfhörer, über die Sie auf Wunsch Musik hören können. Auch kann es bei Untersuchungen notwendig sein, Atemkommandos zu befolgen.
Einige Fragestellungen machen die Gabe von Kontrastmittel notwendig, welches zu einem festgelegten Zeitpunkt der Untersuchung über eine Armvene injiziert wird. Hierzu wird Ihnen vorab eine sogenannte Verweilkanüle gelegt und diese im Untersuchungsraum an die Kontrastmittelpumpe angeschlossen. Das im MRT eingesetzte Kontrastmittel enthält kein Jod, sondern Gadolinium und ist im Allgemeinen sehr gut verträglich. Sehr selten reagieren Patienten allergisch (z.B. mit Juckreiz, Hautausschlag, Übelkeit). Die Ausscheidung des Kontrastmittels erfolgt über die Nieren. Bitte teilen Sie uns mit, wenn Sie unter einer eingeschränkten Nierenfunktion leiden.
Beachten Sie bitte die absoluten Kontraindikationen für Patienten mit:
Im Zweifelsfall bitten wir Sie, sich vor der Untersuchung mit uns in Verbindung zu setzen.